Kellerbrand in Kitzelsdorf!

Kellerbrand in Kitzelsdorf - lautete die Alarm Meldung die uns heute am 11.03.2021 um 17.17 Uhr erreichte.

Schon nach wenigen Minuten war unser HLF mit vier Atemschutzgeräteträgern und weiteren Kameraden voll und wir konnten zum Brandort ausrücken.

Schon von weitem machten wir den Besitzer aus, der uns mit Handzeichen zum Einsatzort lotste.

Wie wichtig es für die anfahrenden Einsatzkräfte ist gezielt einzuweisen und erste Informationen an den Einsatzleiter weiterzugeben, kann hier nicht oft genug unterstrichen werden.

Wie hilflos man als einzelner in dieser Situation ist wenn beißender Rauch und Hitze aus dem Kellerbereich kommen war heute ganz offensichtlich.
Ein Vorgehen für die Einsatzkräfte ist bei solchen Bränden nur mit schwerem Atemschutz möglich! Unter zu Hilfename einer Wärmebildkamera konnte der Brand jedoch rasch gelöscht und nach wenigen Minuten "Brand aus" geben werden.

Fast zeitgleich mit unserer Wehr ist die Ortsansässige Feuerwehr Oberhaag am Einsatzort eingetroffen. Ein Reserve Atemschutztrupp war somit gewährleistet.

Auch vor Ort war die Polizei und das Rote Kreuz.

Unter dem Begriff "schwerer Atemschutz" versteht man:

Wenn in bestimmten Einsatzbereichen hohe Giftstoffkonzentrationen vorliegen, oder Gefahrenstoffe nicht bekannt oder durch Verbrennung Sauerstoffmangel herrscht, dann verwendet man Umgebungsluft unabhängige Atemschutzgeräte. Der Träger dieser Geräte atmet saubere Luft aus einer Pressluftflasche ein - völlig normale Luft - ohne Anreicherung an Sauerstoff.

Die komplizierte und vor allem sichere Anwendung dieser Geräte erfordert vom Träger viel Übung, hohe Ausdauer und völlige körperliche Gesundheit! Diese wird durch ständige ärztliche Kontrollen gewährleistet. Auch die psychische Belastung bei dieser Art von Einsätzen ist nicht außer Acht zu lassen!

Auch nimmt die Wartung der Atemschutzgeräte viel Zeit in Anspruch - und wird vom zuständigen Atemschutzwart erledigt oder gemanagt.

In vielen Einsätzen haben sich die Atemschutzgeräte bereits bewährt - unsere Wehr kann mit Stolz auf eine große Zahl an Geräteträger zurückgreifen.

 

Fotos: FF St. Johann i/S

Bericht: HFM Binder Rupert

 

Hier der Bericht von der Kleinen Zeitung...