Am 22.02.2020 musste die FF St. Johann gleich zu zwei Einsätzen ausrücken!

Verkehrsunfall am 22.02.2020 Saggau um 11:02 Uhr

Zu einem Unfall zweier PKW kam es am späteren Vormittag des gestrigen Tages.

Kurz vor der Saggaubrücke (Ortsteil Saggau) kollidierten zwei PKW mit insgesamt fünf Passagieren, darunter auch zwei Kinder die in ihrem Fahrzeug durch gute Kindersitze vor schwereren Verletzungen bewahrt blieben.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann im Saggautal unterstützten zuerst das Rote Kreuz bei der Erstversorgung, danach galt es die Fahrzeuge zu Bergen. Unzählige Autoteile, welche über eine große Fläche verstreut waren, mussten von Hand aufgelesen und entsorgt werden.

Die starke Verschmutzung der Fahrbahn konnten mit Hilfe von Ölbindemittel rasch entfernt werden.

 

Wir möchten anmerken, dass ein Notruf (Feuerwehr 122) ein schnelleres Eingreifen der Feuerwehr begünstigt hätte. Bei einer größeren Anzahl von zu versorgenden Personen (zuerst war nur ein Rotkreuz Fahrzeug anwesend), Ölverschmutzungen und bevorstehenden Bergungen von Fahrzeugen ist es wichtig schnell und sicher zu handeln!

 

Das Telefonieren - auch wenn es gut gemeint ist - mit Bekannten, die jemanden kennen der wiederum jemanden bei der Feuerwehr kennt, frisst wertvolle die Zeit, welche die Verunfallten in diesem Moment nicht haben!

 

Daher die Bitte an Unfallzeugen oder Unfallbeteiligte, wählt sofort die Notrufnummer, denn erst dann wird die Rettungskette in Gang gesetzt!

- Feuerwehr   122

- Polizei   133

- Rettung   144

 

Komposthaufenbrand am 22.02.2020 in Untergreith um 17:31 Uhr

Nur wenige Stunden nach dem Verfassen dieser Zeilen, ging ein weiterer Sirenenalarm bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann im Saggautal ein.

Asche die bedenkenlos am Waldrand aufgebracht wurde, entzündete sich und es entstand ein Glimmbrand. Der Aufmerksamkeit der Anwohner ist es zu verdanken, dass der Glimmbrand rechtzeitig bemerkt wurde.

Diesmal wurde der Notruf korrekt und vorbildlich gewählt.

So konnte mit einigen hundert Litern Wasser und kleineren Arbeiten (abgraben und umschichten des Komposthaufens) der Glimmbrand rasch gelöscht werden.

Durch das steile und schwer zugängliche Gelände wäre hier die Ausbreitung des Brandes sicherlich zu einem größeren Ereignis angewachsen.

Fotos: FF St. Johann

Bericht: HFM Binder Rupert